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12.06.19: Fachtagung „BeSt-MINT Genderkompetente MINT-Berufs- und Studienorientierung“ | 04.-05.September 2019 | Universität Paderborn

Schüler*innen folgen in der Berufs- und Studienwahl häufig Geschlechterstereotypen: Immer noch...

12.06.19: Studienvorbereitung und beruflichen Orientierung - proTechnicale

proTechnicale bietet jungen Frauen zwischen Abitur und Studium in einem elfmonatigen Kurs die...

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Bildungspolitik an der Schwelle zum neuen Jahrtausend - Frauen in die Technik

Der deutsche ingenieurinnenbund dib e.V. fordert auf seiner Mitgliederversammlung und Jahrestagung am 20. und 21. November 1999 in Oberbernhards, Bedingungen zu schaffen, die die tatsächliche Gleichstellung von Frauen in technischen Studiengängen und Berufen vorantreiben.

Dazu bedarf es inhaltlicher und struktureller Veränderungen in Schule und Hochschule, wie auch der Förderung naturwissenschaftlich-technischer Ausbildung von Frauen z.B. in Form von

  • Technikunterricht für Schülerinnen
  • mehr weiblichen Vorbildern, vor allem Professorinnen an Hochschulen
  • veränderter Vermittlung von Technikwissen - nicht nur an den männlichen Lernprozessen orientiert, sondern stärker anwendungsbezogen und mit mehr interdisziplinären Bezügen
  • verbesserten sozialen Rahmenbedingungen an Hochschulen wie besseres BAFöG, Kindereinrichtungen, preiswertes Wohnen für Studierende mit Kindern

Von zentraler Bedeutung ist insbesondere die Reformierung der klassischen Ingenieurstudiengänge und die Einführung neuer interdisziplinärer und anwendungsbezogener Studiengänge. Durch ein verändertes, modernes Berufsbild werden Frauen stärker angesprochen, wie die Erfahrungen am Beispiel der neuen Studiengänge an den FH Bielefeld und Wilhelmshaven und der TU Ilmenau zeigen.

Der Verein begrüßt die Initiative von Bund und Ländern, auch nach Auslaufen des Hochschulsonderprogramms III ein Programm zur Förderung der Chancengleichheit von Frauen in Forschung und Lehre aufzulegen.

Der dib fordert Frau Bundesministerin Bulmahn und die Kultus- und Wissenschaftsminister/innen der Länder auf, entsprechende Schwerpunkte im Rahmen des oben genannten Programms zu setzen.

(Resolution vom 21.11.1999)