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21.11.18: Ein Kompass für grüne Jobs

(Bonn) Klima- und Umweltschutz spielt bei der Berufswahl immer noch eine untergeordnete Rolle. Denn Jugendliche wissen häufig nicht, welche beruflichen Chancen der Bereich zu bieten hat. Das neue Webportal „Netzwerk Grüne Arbeitswelt“ der Verbundpartner Wissenschaftsladen Bonn e.V., UnternehmensGrün e.V. und Zeitbild Stiftung zeigt ihnen, wie sie beruflich beim Klimaschutz anpacken können. Und weil eine klimafreundliche Wirtschaft nur gemeinsam gelingen kann, vernetzt sie all jene, die sich für eine grüne Arbeitswelt einsetzen.

Ein Kompass für grüne Jobs

Nachhaltigkeit und Klimaschutz gewinnen am deutschen Arbeitsmarkt immer mehr an Bedeutung. Fast alle Berufsbereiche suchen inzwischen nach Expert/innen, die sich mit Klima- und Umweltschutz auskennen. Nichtsdestotrotz wählen nach wie vor wenige Jugendliche einen Ausbildungsplatz oder Beruf in diesem Arbeitsgebiet. Dem Bereich fehlen die Arbeitskräfte von morgen.

„Viele Jugendliche wissen einfach nicht, wie viele grüne Jobs existieren“
Grund für diese Entwicklung ist jedoch nicht mangelndes Interesse der Jugendlichen. Vielmehr zeigen Studien, dass das Thema Klimaschutz bei Berufsberatungsstellen und in Schulen häufig zu kurz kommt. „Viele Jugendliche wissen einfach nicht, wie viele verschiedene grüne Jobs es wirklich gibt“, erklärt Krischan Ostenrath, Leiter des Projektes beim Wissenschaftsladen Bonn. Gleichzeitig informieren einzelne Organisationen, Unternehmen und Verbände zwar bereits über nachhaltige Jobs, jedoch fehlt ein Überblick über das Gesamtangebot an Orientierungsmaßnahmen.

Bundesweites Portal „Netzwerk Grüne Arbeitswelt“ bringt Licht ins Dunkel
Hier setzt das neue Portal „Netzwerk Grüne Arbeitswelt“ an. Die Webseite bündelt Informationen  und Materialien zur Berufsorientierung im Bereich Nachhaltigkeit und Klimaschutz. Junge Menschen können hier erkunden, wie sie in ganz unterschiedlichen Berufsfeldern zum Klimaschutz beitragen können. Außerdem können sie auf einer interaktiven Karte entdecken, wo sie in ganz Deutschland Anlaufstellen finden, um Berufe in Bereichen wie den Erneuerbaren Energien oder der Green IT kennenzulernen und sich auszuprobieren. Darüber hinaus bietet die Webseite eine vielseitige Materialsammlung zur Berufsorientierung. Hier stehen Lehrkräften und Berufsberater/innen kostenlose Broschüren, Videos, Podcasts oder Games von verschiedenen Expert/innen zur Verfügung, die sie bei der Berufsberatung einsetzen können, um Jugendliche für den Nachhaltigkeitssektor zu begeistern.

Das „Who’s Who“ der Nachhaltigkeitsbranche
Neben den Orientierungsmöglichkeiten für Jugendliche geht es der Initiative vor allem darum, ein Netzwerk aller Akteurinnen und Akteure zu schaffen, die sich für eine klimafreundliche Wirtschaft einsetzen. Zum gegenseitigen Kennenlernen der grünen Pionier/innen gibt die Seite daher als erste Initiative in Deutschland auch einen Überblick über das „Who’s Who“ der grünen Arbeitswelt – egal ob Unternehmen, Verbände, Fachinstitutionen, außerschulische Bildungsträger oder Lehrkräfte. „Wir hoffen, auf diesem Weg die Lücke in der Berufsorientierung zu schließen und ein gemeinsames Netzwerk aufzubauen. Denn eine Green Economy kann nur gemeinsam gelingen“, so Ostenrath.

Das Webportal ist Teil des vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, und nukleare Sicherheit geförderten Projektes „Netzwerk Grüne Arbeitswelt“ der Verbundspartner Wissenschaftsladen Bonn e.V., UnternehmensGrün e.V. und der Zeitbild Stiftung. Ziel des Projekts ist es, ein bundesweites Netzwerk zur Berufsorientierung für eine grüne Arbeitswelt aufzubauen. Das Online-Portal wird durch zahlreiche Offline-Aktivitäten wie Workshops und Seminare ergänzt. Für noch mehr Wissensaustausch bei der grünen Berufsorientierung freuen sich die Projektpartner über weitere Mitstreiter/innen für eine grüne Arbeitswelt, die dem Netzwerk beitreten oder Orientierungsmaterialien zur Verfügung stellen.

Wenn Sie uns mit ihrer Berichterstattung unterstützen oder auf dem Laufenden bleiben wollen, schicken Sie uns gerne Ihre E-Mail-Adresse, damit wir Sie in unserem Verteiler aufnehmen.

Ansprechpartnerin beim Wissenschaftsladen Bonn:
Sabrina Jaehn
Tel. (02 28) 201 61-14
E-Mail. sabrina.jaehn@wilabonn.de

Berliner Erklärung: Rückschritte verhindern – Gleichstellung in der Corona-Krise weiter voranbringen!

Rückschritte verhindern – Gleichstellung in der Corona-Krise weiter voranbringen!

Berlin, 12. Mai 2020 

Die 17 Frauenverbände der Berliner Erklärung fordern die Bundesregierung auf, engagierter für konkrete Verbesserungen bei der Gleichberechtigung einzutreten. Die Corona-Krise legt nach Ansicht der Verbände nicht nur die bestehenden Defizite in der Gleichstellungspolitik offen, sie ist auch besorgniserregend für die gleichstellungspolitische Entwicklung in Deutschland. Denn die Krise wird für viele Verzögerungen als Erklärung genutzt, um Maßnahmen nicht mehr in dieser Legislaturperiode abzuschließen.

Aktuell wird ein zentrales gleichstellungspolitisches Vorhaben des Koalitionsvertrags, die Verschärfung und Ausweitung des Gesetzes für mehr Frauen in Führungspositionen, massiv in Frage gestellt. Der vorliegende Gesetzentwurf, der sich in der Ressortabstimmung befindet, wird insbesondere vom Bundeswirtschaftsministerium abgelehnt, wegen der angeblich unzumutbaren Mehrbelastung für die Unternehmen und weil darin Forderungen aufgestellt werden, die über den Koalitionsvertrag hinausgehen. „In der Corona-Krise werden die Defizite der Gleichstellung wie im Brennglas sichtbar: Frauen stehen in vorderster Reihe, um die Krise zu bewältigen. Aber sie müssen auch vorne stehen, wenn es um Führungsverantwortung in der Wirtschaft und um gerechte Bezahlung geht. Die Politik steht in der Pflicht, hier nicht nachzulassen. Das gilt für Bund und Länder gleichermaßen. Wir erwarten jetzt konkrete Verbesserungen für die Frauen in Deutschland. Wir sind in Sorge und die Zeit drängt“, erklärt Monika Schulz-Strelow, Präsidentin von FidAR e. V., Frauen in die Aufsichtsräte, im Namen der Initiatorinnen.

Die zentralen Forderungen der Berliner Erklärung zur Bundestagswahl 2017 haben nichts an Dringlichkeit verloren. Wir fordern unverändert:

· Gleichberechtigte Teilhabe

· Gleiche Bezahlung

· Verbindlichkeit, Transparenz und Monitoring von Gleichstellungspolitik

Im Koalitionsvertrag hatten Union und SPD vereinbart: „Wir wollen noch vorhandene strukturelle Hemmnisse abbauen und werden dazu eine ressortübergreifende Gleichstellungsstrategie entwickeln und mit einem Aktionsplan umsetzen.“

Auch soll eine Einrichtung gegründet werden, die sich wissenschaftlich fundiert mit Fragen der gerechten Partizipation von Frauen in Gesellschaft, Politik, Wirtschaft, Gesundheitswesen, Medien und Wissenschaft befasst. Bis zum Ende der Legislaturperiode im September 2021 stehen noch wichtige Teile dieser vereinbarten Maßnahmen auf der Agenda. Allerdings bleibt nicht mehr viel Zeit, sie umzusetzen.

Den Stand der Umsetzung der Forderungen zur Gleichstellung analysiert die Berliner Erklärung laufend. Die Ergebnisse werden unter www.berlinererklaerung.de veröffentlicht. Zwischenzeitlich haben die Initiatorinnen mit allen Parteien, die vor zwei Jahren bereit waren, ihre gleichstellungspolitischen Ziele für die Bundestagswahl 2017 zu erläutern, Gespräche zur gleichstellungspolitischen Halbzeitbilanz geführt, zuletzt mit der neuen Parteispitze der SPD.

Das überfraktionelle Bündnis der Berliner Erklärung existiert seit 2011. Aktuell gehören ihm 17 Frauenverbände als Initiatorinnen an:

· Business und Professional Women (BPW) Germany, 1.600 Mitglieder (Deutschland) 30.000 Mitglieder in 100 Ländern, Uta Zech, Präsidentin www.bpw-germany.de

· Deutscher Ärztinnenbund e. V. (DÄB), 1.800 Mitglieder, Dr. Christiane Groß M.A., Präsidentin www.aerztinnenbund.de

· Arbeitsgemeinschaft Anwältinnen im DAV, 270 Mitglieder, Dr. Alexandra Nöth, Vorsitzende www.davanwaeltinnen.de

· Deutscher Frauenrat (DF), Dachverband von rund 60 Mitgliedsverbänden, in denen mehr als 12 Millionen Frauen organisiert sind. Mona Küppers, Vorsitzende www.frauenrat.de

· deutscher ingenieurinnenbund e. V. (dib), 400 Mitglieder, Sylvia Kegel, Vorstand www.dibev.de

· Deutscher Juristinnenbund e. V. (djb), 3.100 Mitglieder, Prof. Dr. Maria Wersig, Präsidentin www.djb.de

· Deutscher LandFrauenverband e. V. (dlv), 500.000 Mitglieder, Petra Bentkämper, Präsidentin www.landfrauen.info

· EAF Berlin | Europäische Akademie für Frauen in Politik und Wirtschaft, 2.000 Unterstützer/innen, Dr. Helga Lukoschat, Vorsitzende www.eaf-berlin.de

· European Women’s Management Development International Network e.V. (EWMD Deutschland), 470 Mitglieder in Deutschland; 900 Mitglieder europa- und weltweit, Ariane Bischoff, President www.ewmd.org

· FidAR - Frauen in die Aufsichtsräte e. V., 900 Mitglieder, Monika Schulz-Strelow, Präsidentin www.fidar.de

· Frauen im Management e. V. (FIM), 180 Mitglieder, Bärbel Jacob, Bundesvorstand www.fim.de

· Journalistinnenbund e. V. (jb), 400 Mitglieder, Friederike Sittler, Vorsitzende www.journalistinnen.de

· Pro Quote Film e. V., 1500 Unterstützer*innen, Barbara Rohm, Vorsitzende. www.proquote-film.de

· ProQuote Medien e. V., 200 Mitglieder, 5.000 Unterstützerinnen und Unterstützer, Maren Weber, Vorsitzende www.pro-quote.de

· ProQuote Medizin, 700 unterstützende Unterschriften, davon 80 Professoren und Professorinnen, Prof. Dr. Gabriele Kaczmarczyk, Initiatorin pro-quote-medizin.de

· Verband deutscher Unternehmerinnen e. V. (VdU), 1.800 Mitglieder und Interessentinnen, 16 Landesverbände, Jasmin Arbabian-Vogel, Präsidentin www.vdu.de

· Working Moms – Pro Kinder Pro Karriere e. V. (WM), 450 Mitglieder, Lucia Mathée, Vorsitzende www.workingmoms.de

Folgende Verbündete tragen die Forderungen der Berliner Erklärung 2017 mit:

· BAG kommunaler Frauenbüros und Gleichstellungsstellen www.frauenbeauftragte.de

· Bücherfrauen e. V. www.buecherfrauen.de

· bukof - Bundeskonferenz der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten an Hochschulen www.bukof.de

· Deutscher Akademikerinnenbund e. V. www.dab-ev.org

· Deutscher Hebammenverband e. V. www.hebammenverband.de

· Digital Media Women www.digitalmediawomen.de

· Femtec Alumnae e. V. www.femtec-alumnae.org

· Fondsfrauen www.fondsfrauen.de

· Frauen in der Immobilienwirtschaft e. V. www.immofrauen.de

· Frauenpolitischer Rat Land Brandenburg e. V. www.frauenpolitischer-rat.de · Landesfrauenrat Berlin e. V. www.lfr-berlin.de

· Landesfrauenrat Hamburg e. V. www.landesfrauenrat-hamburg.de

· Landesfrauenrat Rheinland-Pfalz e. V. www.landesfrauenrat-rlp.de

· Pro Quote Bühne e.V. www.proquote-buehne.de

· Prout at work-foundation www.proutatwork.de

· Soroptimist International Deutschland www.soroptimist.de

· Union deutscher Zonta Clubs www.zonta-union.de

· Verband alleinerziehender Mütter und Väter Bundesverband e. V. www.vamv.de

· Verband berufstätiger Mütter (VBM) e. V. www.vbm-online.de

· Webgrrls.de www.webgrrls.de

· Women in Film and Television Germany (WIFTG) www.wiftg.de