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11.12.18: EPWS 2018 Survey on Women Scientists in Europe

The European Platform of Women Scientists EPWS is launching a general survey on women scientists at...

11.12.18: EU lobt Women Innovator Prize aus

Der EU-Preis für weibliche Innovatoren rückt die herausragende Arbeit von Unternehmerinnen in den...

04.12.18: Studie #femalestartupsnds

Die hannoverimpuls GmbH (Wirtschaftsförderungsgesellschaft von Hannover und Region), führt zzt....

26.11.18: informatica feminale BW 2019 - Call for lectures

Kursangebote für die informatica feminale Baden-Württemberg (#ifbw19) gesucht: Einreichungsfrist...

26.11.18: meccanica feminale 2019 - 19.02 - 23.02.2019 in Stuttgart

Die 10. meccanica feminale (#mfbw19) wird von Dienstag, 19. Februar – Samstag, 23. Februar 2019 an...

26.11.18: dib: Neues Vorstandsteam gewählt

Im Rahmen der Jahrestagung vom 23.11. - 25.11.2018 in Hannover fand die Mitgliederversammlung des...

21.11.18: Ein Kompass für grüne Jobs

(Bonn) Klima- und Umweltschutz spielt bei der Berufswahl immer noch eine untergeordnete Rolle. Denn...

20.11.18: Bertha-Benz-Preis für junge Ingenieur­wissenschaftlerinnen

Mit dem „Bertha-Benz-Preis“ zeichnet die Daimler und Benz Stiftung jährlich eine...

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25.05.18: Wissens- und Bildungstranfer zwischen Berufsleben und Rente

Vortrag Nr. 68 auf dem Deutschen Seniorentag in Dortmund am Dienstag, den 29.5.2018 um 16:30, Ort: Westfalenhalle 2, Raum B Referent_innen: Dipl.-Verw.Wirt Gerhard Ballewski, Komba Gewerkschaft und Dipl.-Ing. Maren Heinzerling, Deutscher Akademikerinnenbund e.V.

Berlin, 03.05.2017 Als Folge des demographischen Wandels, der zunehmenden Automatisierung und Digitalisierung steht Deutschland vor einer Welle von Verrentungen. Die ausscheidenden Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen entziehen ihren Arbeitgebern nicht nur ein großes Wissenspotenzial, sie stellen mit ihren Lebenserfahrungen auch einen wertvollen Fundus an Bildung, Kompetenzen und Fertigkeiten dar, der verstärkt genutzt werden sollte. Für künftige Ruheständler wird sich ihr Rentnerdasein vermutlich über einen Zeitraum von 20 bis 25 Jahren erstrecken. Daher gilt es, sie schon während der aktiven Berufstätigkeit mit fachbezogenen und sozialen Betätigungsmöglichkeiten vertraut zu machen und zu einer Auseinandersetzung mit ihrem künftigen Rentnerleben anzuregen.

Behörden und Firmen bemühen sich hier und da um die Realisierung altersgerechter Teilzeitbeschäftigungen, möchten einzelne Mitarbeiter über das Renteneintrittsalter hinaus am Arbeitsplatz halten. Daher ist es sinnvoll, Voraussetzungen zu schaffen, um die Mitarbeit und das Expertenwissen von Rentnern zumindest  temporär abrufen zu können. Dafür müssen Strukturen geschaffen werden, um mit den Ausscheidenden in Kontakt zu bleiben, sie weiter über aktuelle Geschehnisse auf dem Laufenden zu halten und/oder sie für eine fachlich orientierte Beschäftigung nach dem Ausscheiden zu motivieren. Auch die dokumentarische Sicherung ihres Wissens  sollte rechtzeitig erfolgen. Herr Ballewski wird die unterschiedlichen, technischen Möglichkeiten vorstellen.

Um Ruheständlerinnen und Ruheständler geistig flexibel und gesund zu erhalten, ihr Selbstwertgefühl zu stärken, sie sozial einzubinden, ihre Fähigkeiten und ihre Lebenskraft gesellschaftlich wichtigen Aufgaben zugute kommen zu lassen, sollten Arbeitgeber beizeiten besondere Neigungen, Interessen, Kenntnisse sowie zeitliche und physische Rahmenbedingungen ihrer Ruhestandsaspiranten auf freiwilliger Basis erfassen. Daneben könnten  firmeninterne Plattformen und Veranstaltungen dazu beitragen, Kontakte zu örtlich aktiven  Institutionen und Verbänden zu schaffen sowie einen Erfahrungsaustausch zwischen aktiven und ehemaligen Mitarbeiten in Gang zu setzen. Gerade ältere Menschen bewegen sich gern im gewohnten Personenkreis und im vertrauten Umfeld; das weiß Maren Heinzerling aus ihrer langjährigen ehrenamtlichen Tätigkeit, u.a. als Initiatorin der Projektes Zauberhafte Physik www.zauberhafte-physik.net . Wenn künftige Ruheständler bereits in der Vorbereitungsphase soziale und fachliche Aufgaben übernehmen könnten, käme das den vorgenannten Bedürfnissen sehr entgegen.

Beide Vortragende würden sich freuen, wenn Arbeitgeber, Kommunalpolitiker, Institutionen und Verbände die vorstehenden Anregungen aufnähmen und weiter verfolgten. Zurzeit haben wir in Deutschland 20 Millionen Rentnerinnen und Rentner; bald werden es mehr sein, die wollen nicht nur gefördert werden sondern zu ihrem eigenen Wohlbefinden, zum Nutzen der Gesellschaft und aus Gründen des Wissens- und Bildungserhalts auch gefordert sein. Neugier, Flexibilität und Antriebskraft lassen oft mit zunehmendem Alter nach. Lassen Sie uns daher rechtzeitig die Weichen für eine angemessene Betätigung im sogenannten dritten Lebensabschnitt stellen.

Der Deutsche Seniorentag vom 28. bis 30. Mai bietet zu diesem Anliegen weitere Vorträge an.

http://www.deutscher-seniorentag.de/programm.html